FÜNF GRÜNDE FÜR DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT

FÜNF GRÜNDE FÜR DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT

Unternehmer müssen weder Erfinder noch Alleskönner sein

Irgendwann ist in fast jedem Job einmal Stillstand angesagt und die Möglichkeit des weiteren Aufstiegs begrenzt. Kein Wunder also, wenn so mancher ab Mitte 40 über eine „zweite Karriere“ nachdenkt, und zwar gerade diejenigen, die bereits viele Jahre beruflich sehr erfolgreich waren. Selbstbestimmtes Arbeiten, neue Perspektiven und die Chance auf eine persönliche Erfolgsgeschichte statt Karrierestillstand wandern auf der Prioritätenliste weiter nach vorne. Und so wird Selbstständigkeit dann oft nicht nur für diejenigen ein Thema, die schon immer „etwas Eigenes machen“ wollten. Doch oftmals fehlt der letzte Anstoß, um es wirklich zu wagen. Vielleicht sind es Sorgen um finanzielle Engpässe oder die Angst vorm Scheitern. Wir haben fünf Gründe für den Weg in die Selbstständigkeit zusammengestellt. Ist Ihr Grund dabei?

Unternehmerische Freiheit

Der Wunsch nach Freiheit ist sicherlich einer der häufigsten Gründe. Als Unternehmer entscheiden Sie, wie, mit wem und wie viel Sie arbeiten und wie Sie Ihr Unternehmen führen. Ist Flexibilität und freie Zeiteinteilung ein besonderer Bonus für Sie? So mancher „frühe Vogel“ weiß die ruhigen Stunden am Morgen genauso zu schätzen wie die „Nachteule“ erst abends so richtig produktiv wird. Wenn sich die Stunden dazwischen flexibel gestalten lassen, kann man auch private Termine außerhalb der typischen Rush Hour legen. Natürlich bringt diese Freiheit auch Verantwortung mit sich, denn es gilt die Balance zu finden und einerseits am Unternehmenserfolg zu arbeiten und andererseits auf sich selbst zu achten. Wer das schafft, bekommt das unbezahlbare Gefühl der Freiheit!

Motivationskiller im Job

Keine Perspektiven zu haben, ist ein Motivationskiller. Schlechte Führung ebenso. Die Zahlen einer repräsentativen Studie des Beratungs-Unternehmens Gallup sind erschreckend: Vier von fünf Mitarbeitern fühlen sich ihrem Unternehmen kaum oder gar nicht emotional verbunden. 71 % der Arbeitnehmer machen nur noch Dienst nach Vorschrift. 14 % haben innerlich gekündigt. Wer die unbefriedigende Job-Situation nicht durch Familie und Freizeit ausgleichen kann oder will, überlegt Wege aus dem Hamsterrad.

Wenn getroffene Entscheidungen im Unternehmen nicht nachvollziehbar sind, können Angestellte mit Unternehmermentalität diese oftmals nicht so einfach akzeptieren. Auch wenn vorgeschlagene Verbesserungen nicht gehört oder umgesetzt werden, ist Frustration vorprogrammiert. Wer statt Frust und Hamsterrad im Chefsessel Platz nehmen möchte, sollte über den Schritt in die Selbstständigkeit nachdenken.

Selbstverwirklichung

„Wofür mache ich das eigentlich alles?“ Engagierte Arbeitnehmer stellen sich bisweilen die Sinnfrage. Wenn die Anerkennung für die Arbeitsleistung fehlt, möchte man auch nicht länger den Anweisungen eines Vorgesetzten folgen. Der Unternehmer kann und muss selbst entscheiden. Dieser Einfluss und die dabei erzielten Ergebnisse können Quellen der Zufriedenheit und Motivation sein. Der Antrieb der Selbstverwirklichung liefert übrigens wertvolle Energie um das Arbeitspensum als Unternehmer bewältigen zu können. Und noch etwas: das erfolgreiche eigene Unternehmen ist auch eine Hinterlassenschaft. Sei es für die eigenen Kinder oder ganz allgemein für die Nachwelt.

Wachstum

Angestellte erweitern im Laufe ihres Berufslebens ihren Erfahrungsschatz, doch auch bei Gehaltserhöhungen ist eines Tages die Obergrenze erreicht. Unternehmertum bietet die Chance für persönliches und finanzielles Wachstum und das ist noch dazu in einer anderen Geschwindigkeit möglich. Wer sein Geschäft selbst gestaltet, hat auch unmittelbaren Einfluss auf sein Einkommen. Jeder Unternehmer ist immer wieder mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Wer sie meistert, erwirbt neue Fähigkeiten und wächst persönlich.

Die zündende Geschäftsidee

So mancher hat DIE geniale Idee und ist von ihrem Erfolg fest überzeugt. Dann geht es an die Entwicklung und Umsetzung. Dazu gehört immer auch der kaufmännische Bereich, beginnend mit dem Businessplan. Dann kommt das Thema Vertrieb, denn ohne Kundengewinnung geht es natürlich nicht. Doch das war leider noch lange nicht alles. Wer jemals ein Geschäft komplett neu aufgebaut hat, weiß um die vielen Kleinigkeiten, die es zu bedenken und bearbeiten gilt. Die Zeitfresser unter all diesen Kleinigkeiten rauben Tage, Stunden oder Wochen. Abschreckend?

Oder umgekehrt. Sie sind kaufmännisch versiert und arbeiten gerne mit Kunden. Doch es fehlt das richtige Konzept, vielleicht auch die Erfahrung, was wirklich erfolgversprechend ist?

Die gute Nachricht: Erfolgreiche Unternehmer müssen weder Erfinder noch Alleskönner sein!

Denn wer nicht bei null mit dem Geschäftsaufbau anfangen, mit Ideen experimentieren oder einen erfahrenen Partner an seiner Seite haben möchte, kann im Franchising den passenden Weg finden.

Ein passendes Franchise-Geschäftsmodell

Die Experten von FranNet prüfen intensiv, welches Geschäftsmodell zu Ihnen passt. Dabei geht es um bisherige berufliche Erfahrungen, Fähigkeiten und Lebensziele sowie finanzielle Rahmenbedingungen. Durch dieses in Deutschland einzigartige Matching wird herausgearbeitet, ob und wenn ja, welcher Unternehmer-Typ Sie sind und welches Geschäftsmodell sich für Sie persönlich eignet.

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Bild: © mohamed Hassan, Pixabay

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