INNERE KÜNDIGUNG – Wenn der Job nur noch notweniges Übel ist

INNERE KÜNDIGUNG – Wenn der Job nur noch notweniges Übel ist

Fehlende Motivation am Arbeitsplatz durch Schwächen im Führungsverhalten, mangelnde Wertschätzung und schlechte Stimmung im Büro: So werden häufig aus einstmals hoch motivierten Mitarbeitern Mitläufer, die täglich nur noch auf ihren Feierabend warten. Reißt die emotionale Bindung zum Unternehmen ab, spricht man von innerer Kündigung. Leistungswillen wird zu Lustlosigkeit, schöpferische Kraft und Innovationsfähigkeit werden zum monotonen Abarbeiten von Prozessen. Dabei spielt die Bezahlung nur eine untergeordnete Rolle. Neben dem Verhalten des Vorgesetzten können auch Veränderungen in der Organisation eine innere Kündigung auslösen. Wenn das Arbeitsklima durch Personalabbau und übermäßigen Druck beeinträchtigt wird, entstehen Unsicherheit und Frustration.

Ist bei Ihnen auch die Luft raus?

„Dann mach ich eben Dienst nach Vorschrift!“ Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor?
Die innere Kündigung ist ein schleichender Prozess. Es beginnt harmlos, z.B. durch zeitweise auftretende Lustlosigkeit. Wer sich an Diskussionen nicht mehr beteiligt und weder Ideen noch Kritik einbringt, hat sich innerlich verabschiedet und lässt sogar zu, dass ihm andere in den Kompetenzbereich pfuschen. Mitarbeiter, die keine emotionale Bindung ans Unternehmen haben und sich nicht mit der Firma identifizieren, zeigen kaum Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft. Sie verbuchen im Jahr etwa 3,5 Krankheitstage mehr als motivierte Arbeitnehmer. Allein diese Fehltage kosten die Wirtschaft 10,5 Milliarden Euro jährlich. Die innere Kündigung schadet aber vor allem dem Betroffenen selbst. Denn wer versucht, die Situation auszuhalten und nichts unternimmt, riskiert seelische und körperliche Beschwerden.

Rechtzeitig die Reißleine ziehen!

Gehört der Frust im Job zur Tagesordnung, ist es Zeit für einen neuen Plan. Ein neuer Job kann die Lösung sein, die innere Kündigung zu überwinden, muss es aber nicht. Auch ein Sprung in die Selbstständigkeit kann ein Ausweg aus der Notlage sein. Erst recht, wenn der Wunsch nach eigenen Entscheidungsspielräumen, dazu vielfältigen und leistbaren Aufgaben jahrelang durch schlechte Chefs unterdrückt wurde.
Die Selbstständigkeit ist eine gute Möglichkeit, Ihre Talente, Ihren Ehrgeiz und Ihr Selbstbewusstsein wieder zu entdecken. Ihre persönliche Leistung und damit Sie selbst bestimmen über ihren Erfolg. Gewinnen Sie Freiräume, Motivation und ein gutes Lebensgefühl durch Zufriedenheit im Job. Dabei ist es wichtig, im Rahmen der Planung von Selbstständigkeit und Gründung alle Eventualitäten einzukalkulieren. Die Finanzierung, rechtliche Absicherung und der allgemeine Start in die Selbstständigkeit müssen mit qualifizierten Branchenkennern abgeklärt werden. Auch wenn Selbstständigkeit oder ein Jobwechsel Risiken bergen, nichts ist auf Dauer gefährlicher als Frustration im Job.

FranNet kann Ihnen hierbei Ansätze aufzeigen, wie Sie sich selbst, trotz fehlender eigener Geschäftsidee, erfolgreich in die Selbstständigkeit starten können.

Sie haben Fragen? Unter blog@frannet.de. sind wir gerne für Sie da!

Share this post

//