KARRIEREKICK BEIM BRANCHENWECHSEL

KARRIEREKICK BEIM BRANCHENWECHSEL

Wer sich beruflich neu orientiert, denkt häufig auch über einen Berufs- oder Branchenwechsel nach. Das liegt nahe, wenn der Job keinen Spaß mehr macht, die Work-Life-Balance nicht im Gleichgewicht ist oder keine zufriedenstellende Perspektive bietet. Auch nach Umstrukturierungen im Unternehmen oder der Kündigung durch den Arbeitgeber erwägen viele, nicht nur den Job, sondern sogar die Branche oder den Beruf zu wechseln. Die Idee für einen Quereinstieg kann sich aus einem Talent oder einer Kompetenz heraus ergeben, die im aktuellen Beruf unter Umständen sogar nur eine untergeordnete Rolle spielt. So eröffnen sich neue spannende Perspektiven. Und die gute Nachricht ist: Die Chancen für einen erfolgreichen Quereinstieg stehen zurzeit besser denn je. Dafür sorgen neue Berufsbilder, der hohe Stellenwert sogenannter Soft Skills und die Möglichkeit, bei der Existenzgründung mit Franchise von bewährten Geschäftsmodellen zu profitieren. 

Neustart mit den Jobs von morgen 

Neue Berufsfelder eignen sich sehr gut für Quereinsteiger, denn hier gibt es noch keine etablierten Ausbildungen und Berufserfahrene aus verwandten Tätigkeitsfeldern können sich schnell einarbeiten. Ein Beispiel ist das Coaching, das, allgemein zusammengefasst, eine professionelle Beratung im persönlichen und beruflichen Bereich ist. Die Themen reichen von Zeit- oder Kostenmanagement über Teambuilding und Führung bis hin zu Karriereentwicklung. Neben neuen Berufsbildern gibt es aber auch etablierte Tätigkeiten, die nicht an eine bestimmte Branche gebunden sind, und die sich aus diesem Grund ebenfalls gut für einen Branchenquereinstieg eignen – dies gilt etwa für Geschäftsführer, Controller, Projektleiter, Marketingspezialisten, Personal- oder Qualitätsmanager. Wer branchenübergreifende Tätigkeiten ausübt, der ist übrigens nicht nur für den Quereinstieg in eine neue Branche gut gerüstet, sondern hat auch gute Erfolgschancen bei der Existenzgründung. Insbesondere mit Franchising: Hier können Quereinsteiger auf bewährte Geschäftsmodelle zurückgreifen und mit Kompetenzen in Vertrieb, Management, Controlling oder Personal Pluspunkte sammeln – branchenspezifische Kenntnisse spielen eine untergeordnete Rolle. 

Persönliche Eigenschaften und soziale Kompetenzen in die Waagschale werfen 

Auch die hohe Gewichtung der sogenannten Soft Skills trägt dazu bei, dass Menschen ihre Karriere neu ausrichten können. Unter Soft Skills, „weichen Fähigkeiten“, versteht man zum einen soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Menschenkenntnis oder ein offenes und sympathisches Auftreten. Zum anderen sind Persönlichkeitsmerkmale gemeint, etwa Flexibilität, selbständiges Handeln, Entschlusskraft oder die Fähigkeit sich selbst zu motivieren. All diese Kompetenzen und Eigenschaften sind für Quereinsteiger wichtig, denn sie ermöglichen eine schnelle und effiziente Einarbeitung in neue Aufgaben und Teams.

Ausgeprägte Soft Skills sind Trumpf, wenn es um einen Branchen- oder Berufswechsel geht. Hier können auch Führungskräfte, die nach Herausforderungen außerhalb ihrer angestammten Branche suchen, punkten. Mit ihrer hohen Belastbarkeit, langjährigen Erfahrung in der Mitarbeiterführung und ihrem unternehmerischem Weitblick sind sie ein Gewinn für Unternehmen – und bringen einen frischen, unverstellten Blick mit. Es gibt Branchen, die für Quereinsteiger besonders offen sind, etwa die Unternehmensberatung oder die Immobilienwirtschaft. Um zum Beispiel als Immobilienmakler erfolgreich zu sein, sind ein kommunikatives und kontaktfreudiges Wesen, Verkaufstalent und Überzeugungskraft wichtige Voraussetzungen. Erlernen lässt sich dieser Beruf deshalb nur bedingt, von Vorteil sind kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Grundwissen jedoch schon. Nicht nur als Angestellter eines Maklerunternehmens, sondern auch als Selbstständiger haben Quereinsteiger gute Chancen, sich als Immobilienmakler zu etablieren.

Vorteile des Franchisings für Branchenwechsel nutzen 

Wer seiner Karriere mit einem Branchenwechsel eine neue Richtung geben möchte, sollte sich auch mit der Möglichkeit der Existenzgründung mit Franchising auseinandersetzen. Gute Franchise-Systeme geben ihren Partnern durch umfangreiche Ausbildungsmaßnahmen eine solide Basis für den Einstieg in eine neue Branche. Hinzu kommt, dass Franchise-Nehmer auf eine bewährte Geschäftsidee zurückgreifen und von der professionellen Beratung profitieren. Branchenspezifische Kenntnisse sind deshalb weniger wichtig als beispielsweise Menschenkenntnis, Belastbarkeit sowie Erfahrung im Vertrieb, Projektmanagement und in der Mitarbeiterführung. 

Wie sind Ihre Erfahrungen? Wir freuen uns wie immer auf einen regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch unter blog@frannet.de.

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